Carl Schurz

 

1829
Carl Schurz wird am 2. März auf einer Burg bei Liblar im Rheinland als 1829 erstes Kind des Schulmeisters Christian Schurz geboren.

1835
Schurz besucht die Dorfschule Liblar und erhält zu Hause ergänzenden Unterricht. Er hat drei jüngere Geschwister: Heribert, Anna und Antoinette.
Gründung der Gießen-Gesellschaft, die sich zum Ziel setzt, ein neues Deutschland in den USA zu verwirklichen. Der »Männerchor von Philadelphia« konstituiert sich als erster deutsch-amerikanischer Gesangverein.

1836
Da das Schulmeisteramt die sechsköpfige Familie nicht ernähren kann, eröffnet Vater Schurz eine kleine Eisen-warenhandlung.

1837
Schurz wechselt zur Elementarschule in Brühl und ist im Winter nur noch an den Wochenenden bei der Familie in Liblar. Sein jüngerer Bruder Heribert stirbt an einer Lungenentzündung.

1839 – 1846
Carl Schurz besucht in Köln das Gymnasium. Familie Schurz zieht von Liblar nach Bonn. Wegen finanzieller Probleme der Familie verlässt Carl das Gymnasium in der Unterprima.

1846/47
Schurz ist Gasthörer an der Universität Bonn und bringt sich gleichzeitig im Selbststudium den Stoff der Ober-prima bei. In Köln legt er als »Auswärtiger« erfolgreich die Abiturprüfung ab.

1847/48
Schurz immatrikuliert sich an der Bonner Universität und studiert Philologie und Geschichte. Er hört Vorlesungen bei Professor Gottfried Kinkel.

1848
Die antimonarchistische Februarrevolution in Frankreich löst auch in Deutschland Revolutionen aus, in denen sich der Unmut über 30 Jahre restaurativer Politik Luft macht. Ab März leistet Schurz zusammen mit Kinkel agitatorische Arbeit im »Demokratischen Club«, beteiligt sich an Gründung und Redaktion der Bonner Zeitung und hält in der Umgebung Bonns politische Reden. Im September wird Schurz Vertreter der Bonner Studentenschaft beim Studentenkongress in Eisenach.

1849
Schurz nimmt an Kämpfen in der Pfalz und in Baden teil. Er entzieht sich preußischer Gefangenschaft durch Flucht aus der eingeschlossenen Festung Rastatt. Über Frankreich kommt er in die Schweiz, wo er als politischer Flüchtling lebt. Es beginnt die Massenauswanderungen politischer Flüchtlinge – später auch Achtundvierziger oder Forty-Eighters genannt - nach den USA.

1850
Im März reist Schurz mit falschem Pass von Zürich nach Deutschland, um Vorbereitungen für die Befreiung Kinkels aus dem Gefängnis in Spandau zu treffen. Die Befreiung in der Nacht vom 6. auf den 7. November und die anschließende gemeinsame Flucht nach England bringt Schurz im In-und Ausland große Popularität.

1852
Nach Stationen in Paris und London entschließt sich Schurz, nach Amerika auszuwandern. Am 6. Juli heiratet er in London Margarethe Meyer aus Hamburg. Im August und September erfolgt die Überfahrt per Schiff von Portsmouth nach New York in die neue Heimat. Schurz hält sich in New York, Philadelphia und Washington auf und studiert die englische Sprache intensiv. Er besucht den Senat und das Abgeordnetenhaus, führt Gespräche mit einzelnen Abgeordneten.

1854
Schurz kauft ein Grundstück und baut ein Haus in Watertown, Wisconsin.

1855
Europareise wegen einer Erkrankung von Frau Schurz.

1856
Schurz nimmt aktiv an der Wahlkampagne der neuen Republikanischen Partei, der Antisklavereipartei unter John C. Frémont, teil. Er betreibt darüber hinaus juristi­sche und politische Studien.

1857
Schurz wird Republikanischer Kandidat für das Amt des Vizegouverneurs von Wisconsin.

1858
Schurz unternimmt Wahltouren zur Unterstützung des republikanischen Senatskandidaten Abraham Lincoln gegen Senator Stephen A. Douglas. Schurz praktiziert als Rechtsanwalt am Circuit Court in Milwaukee, Illinois.

1859
Auf umfangreichen Vortragsreisen spricht Schurz sich unter anderem gegen Sklaverei und das Fugitive Slave Law aus

1860
Schurz wird zum Vorsitzenden der Delegation von Wisconsin beim Republikanischen Nationalkonvent in Chicago gewählt. In der Wahlkampagne für Lincoln und die Republikanische Partei spricht er hauptsächlich vor deutsch-stämmigen Amerikanern.

1861
Wegen seines Engagements im Präsidentschaftswahlkampf für Lincoln und seinem Anteil an dessen Wahlsieg wird Schurz zum Gesandten der Vereinigten Staaten in Spanien ernannt. Seit 1854 hatte sich die öffentliche Diskussion um die Abschaffung der Sklaverei ständig verschärft und Lincoln hatte die Präsidentschaftswahl als ausgesprochener Gegner der Sklaverei gewonnen. Die Südstaaten fürchten die Erschütterung ihrer Wirtschaftsordnung und er­klären ihren Abfall von der Union. Sie gründen die „Konföderierten Staaten von Amerika“. Der Sezessionskrieges zwischen den Konföderierten und der Union beginnt. Schurz wirbt als Gesandter in Spanien um Sympathien für die Union.

1862
Schurz kehrt in die USA zurück, um auf der Seite der Union zu kämpfen. Er agitiert gegen die Sklaverei und für eine „Emanzipationserklärung“ durch Präsident Lincoln, die dieser im Juli im Kabinett ankündigt, aber erst im September veröffentlicht. Der Dienst als Brigadegeneral bei General Frémont und General Sigel im Feldzug der Virginia-Armee bringt Schurz Anerkennung und Kritik.

1863
Schurz wird zum Generalmajor befördert und nimmt an den Kämpfen bei Gettysburg teil. Durch die Niederlage der Konföderierten in der Schlacht von Gettysburg im Staat Pennsylvania wendet sich der Krieg zugunsten der Union.

1864
Nach Reorganisation der Armeen wird Schurz Truppenausbilder in Nashville, Tennessee, dann Mitarbeiter in Lincolns Wahlkampagne zu dessen Wiederwahl.

1865
Nach dem Sieg der Union über die konföderierte Armee und der Ermordung Lincolns in der Nacht vom 14. zum 15. April setzt sein Nachfolger im Präsidentenamt, Andrew Johnson (1808-1875), provisorische Regierungen in den besetzten Südstaaten ein. Im Sommer und Herbst bereist Schurz im Auftrag des Präsidenten die besiegten Staaten der Konföderation, um über die Kriegsfolgen zu berichten. Sein Bericht und seine Vorschläge zur Wiedereingliederung der Südstaaten in die Union unter Wiederherstellung aller Rechte bleiben jedoch ohne Konsequenzen.

1865/66
Schurz wird Washingtoner Korrespondent der von Horace Greeley herausgegeben New Yorker Tribune.

1867
Schurz reist mit seiner Familie nach Deutschland (Wiesbaden, Berlin).

1868
Im Januar besucht Schurz Otto von Bismarck in Berlin.

1869
Schurz wird Bundessenator von Missouri in Washington (bis 1875), Mitglied des Senatsausschusses für aus-wärtige Angelegenheiten, Journalist, Redakteur und Mitbegründer der liberalrepublikanischen Partei.

1875
Frühjahr bis Herbst: Schurz auf Europareise.

1877-1881
Schurz unterstützt die Präsidentschaftskandidatur von Rutherford B. Hayes und wird während der Regierungszeit Hayes’ (1822-1893) amerikanischer Innenminister. Er bekämpft die Misswirtschaft der Parteien und setzt die von ihm lange geforderte Reform des öffentlichen Dienstes (National Civil Service Reform). Schurz vertritt eine gerechtere Politik gegenüber den ‚Indianern’ und reformiert das Indian Bureau, er verhindert, dass es dem Kriegsministerium untergeordnet wird.

1881 - 1883
Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt zieht Schurz nach New York City und ist vor allem journalistisch, literarisch und geschäftlich tätig. Er wird Chefredakteur und Mitinhaber der New York Evening Post und der Nation.

1884/85
Schurz plant ein Buch über die Geschichte der USA und reist zur Material­samm­lung durch die Südstaaten. Er veröffentlicht die Broschüre Der neue Süden/The New South.

1886
Schurz veröffentlicht eine Biographie über den einflussreichen amerikanischen Staatsmann Henry Clay (Life of Henry Clay) .

1888
Schurz auf Europareise; Bis 1892 wird Schurz amerikanischer Generalvertreter für die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Aktien-Gesellschaft (HAPAG).

1892-1898
Als Nachfolger von George William Curtis (1824-1892) wird Schurz Kolumnist von Harper‘s Weekly. Er kämpft weiter für die National Civil Service Reform und gegen die erstarkenden imperialistischen Tendenzen in Amerika.

1901-1906
Schurz ist literarisch tätig und arbeitet an der Aufzeichnung seiner Lebenserinnerungen, die unvollendet bleiben.

1906
Am 14. Mai stirbt Carl Schurz in New York City und wird auf dem Sleepy Hollow Cemetery in Tarrytown, New York, beigesetzt.

 

Chronik des Carl-Schurz-Hauses

Meilensteine 1950-2006

 

Grundsteine  1950-1952

1950

Als US-Beobachter für das Land Baden kommt Paul Neuland nach Feiburg. Er ist dem US Hohen Kommissar, John McCloy, direkt verantwortlich.

 

1951

Neuland verteilt US $500.000 aus dem McCloy-Fonds an Wohlfahrts- und Jugendeinrichtungen in Baden. Ein umfangreiches Austauschprogramms mit USA wird ins Leben gerufen.

 

Auf dem Grundstück gegenüber dem Stadttheater wird der Bau eines Freiburger Amerika-Hauses vorbereitet. Die Stiftung des Amerikanischen Volkes/The American People Foundation stellt 1 Million US Dollar für den Bau zur Verfügung.

 

1952

Paul Neuland wird als stellvertretender US-Landeskommissar nach Bayern versetzt.

 

Am 21. Januar besucht der US Hohe Kommissar John McCloy Freiburg und hält eine Rede in der Universität.

 

Die Baupläne für das Amerika-Haus am Stadttheater müssen aufgegeben werden. Als provisorisches Domizil wird ein Haus am Goetheplatz 2 angemietet.

 

Unter der Leitung von John O. Riedl eröffnet in Freiburg eine Außenstelle des US-Presse- und Informationsamtes / United States Information Agency (USIA) mit Kultur-, Austausch-, Informations- und Filmabteilungen.
Die Außenstelle beschäftigt 56 deutsche und 5 amerikanische Mitarbeiter/innen.

 

Eine fahrende Bücherei - das Bookmobile - wird mit mehr als 5000 Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und einer Tonfilmanlage in Dienst gestellt. Gemeinden im Umkreis von 70 km werden so mit einer Bücherausleihe versorgt.

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Das Freiburger Amerika-Haus  1952 – 1968

1952

Am 17.Oktober wird das Freiburger Amerika-Haus am Goetheplatz 2 als Informationszentrum des USIA (United States Information Agency) und als Außenstelle des US-Generalkonsulats in Stuttgart eröffnet.

 

1955

Umzug des Amerika-Hauses ins Stadtzentrum in die Bertoldstraße 8.

 

1958

Das Bookmobile wird der Stadt Freiburg zur Versorgung ihrer Außenbezirke übergeben und die Bücher werden der Volksbücherei geschenkt.

 

1960

Das Haus Bertoldstraße 8 wechselt den Besitzer, woraufhin das Amerika-Haus bis zum 31. Mai 1965 ein neues Domizil finden muss.

 

1962

Sparmaßnahmen der US-Regierung zwingen zu wirtschaftlicher und finanzieller Absicherung des Hauses durch Umwandlung in ein bi-nationales Institut. Der US Information Service (USIS), die Bundesregierung, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Freiburg beteiligen sich an den Kosten. Der eingetragene Verein „Freiburger Amerika-Haus e.V.“ mit Vorstand, Verwaltungsrat und Mitgliedern wird gegründet.

 


Das zehnjährige Bestehen des Freiburger Amerika-Hauses wird mit einem Festgespräch über west-liche Kulturpolitik gewürdigt.

 

1964

Pläne, das Haus im wiederaufgebauten Kornhaus unterzubringen, schlagen fehl. Das Freiburger Amerika-Haus findet im Neubau des Cafés Herzog in der Kaiser-Joseph-Straße 266 ein neues Domizil. Das Land Baden Württemberg mietet das Haus an und stellt einen sechsstelligen Betrag als Mietvorauszahlung zur Verfügung.

 

1965

Im Dezember ziehen Programmabteilung und Verwaltung in das neue Gebäude ein.

 

1966

Im Mai eröffnet das Amerika-Haus in der Kaiser-Joseph-Straße mit der Inbetriebnahme der Bibliothek und des Vortragssaals. Dr. Rudolf Gruber stiftet die Ausstattung des Konferenzraums, um seinen Vater, Geheimen Hofrat Dr. August Gruber, Professor an der Freiburger Universität und Freiburger Stadtrat, zu ehren.

 

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Das Carl-Schurz-Haus

Deutsch-Amerikanisches Institut e.V.  1969-2006

1969

 

Anlässlich des 140. Geburtstags von Carl Schurz schlagen Vorstand und Verwaltungsrat die Umbenennung des Vereins in „Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut e.V." vor. Im März wird die Namensänderung öffentlich bekannt gegeben und mit einem Festvortrag über Carl Schurz gefeiert.

 

1970

Die Freiburger „Aktion Umweltschutz“ wird im Anschluss an eine vom Carl-Schurz-Haus organisierte Veranstaltungsreihe über die gefährdete Umwelt gegründet.

 

1975

Für verschiedene Ebenen der Sprachbeherrschung werden Sprachkurse eingerichtet.

 

1976

Anlässlich der Zweihundertjahrfeier der USA gestaltet das Carl-Schurz-Haus eine Sondernummer der Freiburger Universitätsblätter unter dem Titel „200 Jahre amerikanischer Unabhängigkeit“ mit Beiträgen namhafter Wissen­schaftler.

 

1977

 

Am 21.April findet eine Pressekonferenz zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen des Freiburger Amerika-Hauses/Carl-Schurz-Hauses statt.

 

1979

Ausstellung zum 150. Geburtstag von Carl Schurz.

 

1983

Gedenkjahr der deutschen Auswanderung in die Vereinigten Staaten: Das Carl-Schurz-Haus wirkt mit bei der Errichtung des Austausches zwischen Pfaffenweiler und Jasper, Indiana, wo viele südbadische Auswanderer eine neue Heimat fanden.

 

1985

Bedingt durch Kürzungen im US-Haushalt, kündigt der United States Information Service USIS die Einstellung seines Finanzierungsanteils für 1986 an.

 

1986

Die anderen Vereinsträger bieten finanzielle Hilfe zur Unterstützung des Carl-Schurz-Hauses an. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird das Haus unter alleinige deutsche Leitung gestellt.

 

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Freiheitsstatue in New York stellt das Carl-Schurz-Haus aus und veranstaltet einen Schülerwettbewerb.

 

1987

Durch verstärkte Mitgliederwerbung erhöht das Carl-Schurz-Haus den Eigenfinanzier-ungsanteil.

 

1988

 

Die Städte-Partnerschaft zwischen Freiburg und Madison (Wisconsin) wird gegründet, woraufhin das Carl-Schurz-Haus Sitz der Freiburg-Madison Gesellschaft wird.


Das Carl-Schurz-Haus veranstaltet zur Lehrerfortbildung das erste „American Studies“- Seminar in den USA in Lynchburg, Virginia.

 

1990

Internationale Quilt-Ausstellung in Freiburg.

 

1991

Das Carl-Schurz-Haus ist wesentlich mitbeteiligt an der „Freiburg Fair“ in Madison.

 

1991/1992

Spotlight USA: Sonderprogramm zum Columbus-Jahr 1992 mit einer Filmwoche, deutsch-amerikanischen Umwelttagen, Ausstellungen, Treffen amerikanischer Schriftsteller Home Abroad – Abroad Home.

 

1992

Besuch des US-amerikanischen Botschafters Robert M. Kimmitt anlässlich des vierzigjährigen Bestehens des Hauses.

 

1993

Durch eine Satzungsänderung werden Verwaltungsrat und Vorstand zusammengeführt. Seit August 1993 ist Prof. Dr. Eva Manske Direktorin des Carl-Schurz-Hauses.

 

Senator George McGovern, ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei, besucht das Carl-Schurz-Haus im Dezember 1993 und hält einen Festvortrag zum Thema „Beyond the Cold War: America and the New Global Challenge“.

1994

Gemeinsam mit der Freiburg-Madison-Gesellschaft wird die „Madison Fair in Freiburg“ mit über 150 Gästen aus der Partnerstadt und einem mehrtägigen Programm mit der Freiburger Bürgerschaft veranstaltet

Der Quiltclub des Carl-Schurz-Hauses zeigt seine Ausstellung „Kontraste“ in Freiburg und St. Peter.


Lesungsreihe „Neue amerikanische Literatur“ mit sieben amerikanischen SchriftstellerInnen.

1995

Der Quiltclub zeigt die Ausstellung „Kontraste“ in Kirchzarten, Waldshut, Bad Bellingen und Hinterzarten. Aktion „Patchworkstraße“ in Freiburg.


Das Carl-Schurz-Haus veranstaltet eine Studienreise nach New York.

1996

Ausstellung/Installation „Marienbad Paintings“ des New Yorker Malers Phil Sims und Kolloquium „The Presence of Color“: Phil Sims und die Farbe Blau (in Anwesenheit des Künstlers).


Kunstreise nach San Francisco.


Das Carl-Schurz-Haus beginnt regelmäßige gemeinsame Vortragsreihen mit dem Frauenbüro der Universität und erweitert die traditionellen gemeinsamen Vortragsreihen im Rahmen des Colloquium Politicum.


Der „Literature Club“ wird im Carl-Schurz-Haus eingerichtet. Bei monatlichen Treffen werden Neuerscheinungen der amerikanischen Literatur diskutiert.


Das Bibliotheksangebots und die Videothek werden erweitert (über 1000 Spielfilme und Dokumentarfilme in Originalfassung).

1997

Der Quilt Club des Carl-Schurz-Hauses begeht sein 10jähriges Jubiläum mit der amerikanische Ausstellung „Amish Quilts in the Midwest“ und eigenen Ausstellungen des Clubs in Freiburg.


Der Square Dance Club „Dreisam Swingers“ feiert die 10 Jahre seines Bestehens mit einem Jubiläumstreffen.


Kunstreise des Carl-Schurz-Hauses nach New York.

1998

10jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft Freiburg-Madison mit Festprogramm der Freiburg-Madison-Gesellschaft.


Kunstreise nach New York.


Das Carl-Schurz-Haus beginnt die Zusammenarbeit mit Freiburger Filmtheatern wie CinemaxX und Friedrichsbau und organisiert von nun an ein regelmäßiges originalsprach-iges Filmprogramm.



Eine eigene Website/Homepage des Carl-Schurz-Hauses mit Informationen zu Sprach-kursen, dem online-Programmangebot und den Clubs des Hauses wird unter
www.carl-schurz-haus.de eingerichtet.

1999

Mit zahlreichen Kooperationspartnern bietet das Carl-Schurz-Haus ein multimediales Veranstaltungsprogramm zum Thema „Bilder von Krieg und Frieden“ an.


In Kooperation mit der Universität und dem Arnold Bergstraesser Institut veranstaltet das Carl-Schurz-Haus die deutsch-amerikanische Konferenz „The Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC): The First Decade“ sowie die Ringvorlesung „Asien im Wandel – Herausforderungen der Moderne“.

2000

Das Carl-Schurz-Haus begeht das 25 jährige Jubiläum seines Sprachkursprogramms. Mit dem umfangreichen Kursangebot werden Erwachsene, Schüler und Kinder der ersten bis vierten Klasse angesprochen.


Anlässlich der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl lädt das Carl-Schurz-Haus zusammen mit der Landeszentrale für Politische Bildung, Colloquium Politicum der Universtät, SWR 3, Badische Zeitung, CinemaxX zur „Election Night Party“.


Kunstreise nach New York.

2001

In Zusammenarbeit mit der Freiburg-Madison-Gesellschaft lädt das Carl-Schurz-Haus zur ersten „4th of July Party“, um den amerikanischen Independence Day mit Mitgliedern und Freundes des Carl-Schurz-Hauses sowie mit internationalen Gästen und der Freiburger Öffentlichkeit zu feiern.


Zwei Tage nach den Terroranschlägen vom 11. 9. gegen die USA findet im Carl-Schurz-Haus eine gut besuchte Podiumsdiskussion mit Gernot Erler (MdB), Dr. Jürgen Busche (Badische Zeitung) und Prof. Dr. Eva Manske statt.


Die German American Business Community in Baden (GABC) wird gegründet - eine Arbeitsgemeinschaft des Carl-Schurz-Hauses, die in der Region Baden die Plattform für ein Netzwerk aller im deutsch-amerikanischen Wirtschaftsverkehr tätigen Unternehmen und deren Mitarbeiter bietet.


Kunstreise nach San Fransicso.


Internationale Quilt Ausstellung in Freiburg.

 

2002

Die German American Business Community im Carl-Schurz-Haus veranstaltet ein ganztägiges Seminar „Wirtschaftsforum USA: Strategien für den erfolgreichen Einstieg in den US-Markt“ mit amerikanischen Expert/inn/en in Zusammenarbeit mit dem US Generalkonsulat Frankfurt, dem Amerika Haus Frankfurt, der IHK Südlicher Oberrhein.


Das Carl-Schurz-Haus veranstaltet eine deutsch-amerikanische Konferenz unter dem Titel „Benign Neglect? Amerian Third World Politicies in the Post Bipolar Era“ mit Universität Freiburg, Arnold Bergstraesser Institut Freiburg, Herbert Quandt Stiftung der BMW AG und US Embassy Berlin.


Das Bibliotheksangebot wird um die in Baden einmalige online-Datenbank EBSCOhost Academic Search Elite Periodical Database erweitert, die den online-Zugang zu ca. 3.000 englischsprachigen Zeitschriften aus allen Gebieten der Geistes-, Sozial- und Natur-wissenschaften bietet. Die Bibliothek wird mit vier Computerarbeitsplätzen für Besucher ausgestattet.


Der Independence Day wird mit einer  „4th of July Party“ gefeiert. Zum ersten Jahrestag der Terrorangriffe von 9/11 diskutieren Dr. Andrew B. Denison (USA), Gernot Erler, MdB, und Prof. Jürgen Rüland die Folgen der Anschläge und ihre Auswirkungen auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen.


Das 50. Jubiläum der Gründung des Freiburger Amerika-Hauses/Carl-Schurz-Haus wird am 17. Oktober mit einem Festakt und einer Festschrift gefeiert.


Gemeinsames Thanksgiving Dinner der German American Business Community in Baden.

2003

 

2004

Besuch das Botschafters Daniel Coats. 

2005

Das Sprachkursprogramm wird um Kurse für Kinder erweitert: English with Music, English with Art, English for Bilingual Kids.

2006

Am 28. Januar eröffnet das Carl-Schurz-Haus feierlich in den neuen Räumen der Eisenbahnstraße 62. Thomas Hauser, Chefredakteur der Badischen Zeitung moderiert ein Pressegespräch zu den transatlantischen Beziehungen. Es diskutieren Freiburgs Ober-bürgermeister Dr. Dieter Salomon, der Direktor des Amerikahauses Frankfurt Konsul Scott M. Rauland, der Prorektor der Universität Freiburg Prof. Dr. Gerhard Schneider, der Leiter der Außenstelle für politische Bildung Dr. Michael Wehner und von der Deutschen Bank AG Freiburg Christoph Stump. Im Anschluss werden die neuen Räume mit Live Musik der Down Home Percolators, der Fotoausstellung Images of the Deep South von Axel Küstner und der Mulitmedia-Show New York City Stadtbilder von Frank Jerman gefeiert.

 

Im Mai wird der 100. Todestag von Carl Schurz mit einem wissenschaftlichen Symposion und einer Fotoausstellung gewürdigt.

 

 

 

Förderer & Partner

Förderer

Kultusministerium Baden-Würtemberg
Stadt Freiburg
Auswärtiges Amt
US Botschaft Berlin
US Generalkonsulat Frankfurt

Partner

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Colloquium Politicum der Universität Freiburg
Landeszentrale für politische Bildung
Englisches Seminar der Universität Freiburg
Seminra für Wissenschaftliche Politik
Zentrum für Anthropologie und Gender Studies
Studium generale
aka-Filmclub
Pädagogische Hochschule Freiburg
Arnold-Bergstraesser-Institut
Friedrichsbau-Lichtspiele
Harmonie
Theater Freiburg
Centre Culturel Français Freiburg e.V.
Institut für soziale Gegenwartsfragen e.V.

 

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