Ausstellung
You are welcome – Mad City 1968-70
Graphik und Acrylbilder
Hal Jos, Munzingen
verlängert bis 10. April 2008
Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstr. 62
Öffnungszeiten Mo-Fr 10-18 Uhr
Harald Jockusch, Professor em. für Entwicklungsbiologie und Molekulare Pathologie,
Universität Bielefeld führt in die Ausstellung ein.
Die Austellung zeigt Skizzen, Zeichnungen und Acrylbilder von Hal Jos, die 1968-70 in den USA entstanden sind, mit Eindrücken von Madison, der Universitätsstadt und Hauptstadt des Staates Wisconsin, sowie dem Mittelwesten und Südwesten der USA.
In den USA sind die Jahre 1968 bis 1970 durch die Mondlandung und der Studentenproteste gegen den Vietnamkrieg charakerisiert. In dieser Zeit war es für junge deutsche Forscher auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften (Zellbiologie, Biochemie, Molekulargenetik) fast obligatorisch, nach der Promotion in Deutschland für zwei bis drei Jahre an eine wissenschaftliche Institution in den USA zu gehen. Der deutsche Kunstbetrieb und die Pop-Musik waren angelsächsisch dominiert. Studenten-unruhen gab es auf beiden Seiten des Atlantik, aber mit verschiedener Motivation.
Sonntag/6. April 2008/11 Uhr
Theater Freiburg
CAPITALISM NOW
Kapitalismus als Religion
Prof. Dr. Dirk Baecker, Zeppelin University Friedrichshafen
Er studierte Soziologie und Nationalökonomie in Köln und Paris, Promotion und Habilitation in Soziologie bei Niklas Luhmann. Forschungsaufenthalte: Stanford University, Johns Hopkins University und an der London School of Economics; 1996 den Ruf auf den Reinhard-Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und gesellschaftlichen Wandel an der Universität Witten/Herdecke. Seit 2000 dort Lehrstuhl für Soziologie und Mitbegründer des Management-Zentrums Witten. Seit 2006 Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse an der Zeppelin University. Zu seinen Publikationen zählen Wozu Gesellschaft? (2007), Form und Formen der Kommunikation (2005), Schlüsselwerke der Systemtheorie (2005).
Dirk Baecker ist Herausgeber von Kapitalismus als
Religion (2003).
MV: Theater Freiburg, Institut für soziale Gegenwartsfragen, Centre Culturel Français, SWR Freiburg
Freitag/11. April 2008/19 Uhr
Hörsaal 1098, KG I der Universität
MEET THE AUTHOR
Englisch-deutsche Lesung und Gespräch
Beasts of No Nation (2005)
dt. Du sollst Bestie sein (Amman Verlag 2008)
Uzodinma Iweala, USA
liest aus seinem Roman. Den deutschen Text liest Sebastian Arenas, Zürich
Das Gespräch mit dem amerikanischen Autor wird moderiert von einem ZEIT Redakteur.
Der afro-amerikanische Schriftsteller Uzodinma Iweala zählt zu den außergewöhnlichsten Stimmen der jungen amerikanischen Literatur. Er wurde 1982 geboren, studierte an der Harvard University Anglistik und Amerikanistik und war Literaturstudent der bekannten afro-amerikanischen Schriftstellerin Jamaica Kincaid. Er arbeitete mit nigerianischen Kindersoldaten in Rehabilitation und verfasste seinen Debütroman Beasts of No Nation (dt. Du sollst Bestie sein) mit nur 23 Jahren an der Harvard Universität. Dieser mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnete Roman zieht den Leser tief hinein in die erschütterte Psyche eines Kindersoldaten. Der Kritiker der ZEIT schreibt: „Wer dieses Buch zuklappt, muss kein anderes mehr zum Thema lesen. All die Versuche von ehemaligen Kindersoldaten, ihren Leidensweg authentisch zu schildern, verblassen neben diesem grandiosen und furchterregenden Roman…“ Neben der Arbeit als Schriftsteller studiert Uzodinma Iweala jetzt Medizin und lebt in Washington D.C. und Lagos, Nigeria.
Uzodinma Iweala: Du sollst Bestie sein!
A. d. Engl. v. Marcus Ingendaay. Ammann, Zürich.
Eintritt. 5,00 €/erm. 3,00 €
MV: Englisches Seminar der Universität, Buchhandlung Herder, Amman Verlag, ZEIT FORUM KULTUR
18. April - 4. Juni 2008/Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstr. 62
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 10-18 Uhr
AUSSTELLUNG
„Faszination Arizona“
Fotografien und Gemälde
der Künstlerin Nora Schütz Minorovics
Freitag/18. April 2008/19 Uhr/Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstr. 62, 3. Etage
Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin
Einführung: Hans-Werner Drawin,
Kunstverein Gundelfingen
Die aus dem Banat stammende, seit 1982 in Deutschland lebende, deutsche Künstlerin Nora Schütz Minorovics hatte seit den späten 1960er Jahren zahlreiche Einzelausstellungen in Europa (Deutschland, Frankreich, Österreich, Ungarn, Schweden und Rumänien), in Lateinamerika und den USA. Ihre Bilder wurden ebenfalls in zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen und in öffentlichen Sammlungen gezeigt.
Geboren in Temeschburg (Banat), studierte sie zunächst Mathematik und Physik an der Universität Klausenburg und später Malerei, Grafik, Fotografie und Film in Bukarest bei Prof. Wilfried Ott. Seit den 1960er Jahren arbeitet Nora Schütz Minorovics als freischaffende Künstlerin. Auf Studienreisen durch Südamerika, die USA und Kanada gewann sie für ihr künstlerisches Schaffen wesentliche Einblicke in die faszinierenden Formen und Farben der Natur und Landschaften jener fernen Länder, die sie auch in der Ausstellung „Faszination Arizona“ in ihrer künstlerischen Begegnung mit den Landschaften des Südwestens der USA aufscheinen lässt.
Nora Schütz Minorovics sagt über ihre teilweise erst 2008 auf ihrer jüngsten USA-Reise entstandenen Werke:
„Amerika ist ein unendliches Thema. Ebenso unendlich sind unsere subjektiven Vorstellungen über Dinge, die wir nur indirekt darüber mitbekommen haben.
Wer aber die überwältigende Schönheit und Einmaligkeit des Grand Canyons, die roten Felsen in Sedona, Zion und die blühende Wüste erlebte, kann den Geist der Geschichte und Indianervergangenheit spüren. Das alles zu sehen, da zu sein, ergibt ein Gefühl der unvergleichlichen Faszination, die keiner schnell vergessen kann.“
Mittwoch/23. April 2008/20.15 Uhr
Buchhandlung Schwanhäuser
MEET THE AUTHOR
Reading in English
Jon Adams, USA reads from his novel
The Cruise of the Jest (2007)
“His father told him to sail Jest, a 35-foot boat, from San Francisco to Hawaii. No, he thought. No, he couldn’t imagine himself doing that. He couldn’t imagine spending days at sea and sailing thousands of miles with nothing but an empty horizon before him. But he knew his father would be after him. So he took Jest out of her slip in Sausalito and tried to hide in a small, out-of-the-way harbour. When that didn’t work, he tried to run away by sailing down the coast to Mexico. But that wasn’t enough either. He had to keep running …
He sailed farther than he thought possible, until eventually, after thousands of miles, he sailed alone around the world.”
Jon Adams is Professor of American Literature at the Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
MV: Buchhandlung Schwanhäuser
Willkommen im Carl-Schurz-Haus
Das Deutsch-Amerikanische Institut in Freiburg, das seit 1969 den Namen „Carl-Schurz-Haus“ trägt, ist nach dem bedeutendsten Deutsch-Amerikaner des 19. Jahrhunderts benannt.
Als binationale Einrichtung ist das Carl-Schurz-Haus dem Gedanken verpflichtet, das gegenseitige Verstehen und die Freundschaft zwischen Deutschen und Amerikanern zu fördern. Mit einem großen Informations- und Veranstaltungs-angebot zieht ist es einen großen Interessentenkreis aus Freiburg und Südbaden an.
Träger des Carl-Schurz-Hauses ist ein eingetragener Verein, dessen Vorstand die Arbeit des Instituts beaufsichtigt. Spenden und Mitgliedsbeiträge bilden einen wichtigen Teil der Haushaltsmittel. Mehr als 1300 Mitglieder des Carl-Schurz-Hauses/DAI helfen entscheidend mit, die erfolgreiche Arbeit des Hauses weiterzuführen. Die Arbeit des Instituts wird finanziell gefördert durch das Land Baden-Württemberg, die Stadt Freiburg und das Auswärtige Amt. Die Kulturabteilung der Botschaft der Vereinigten Staaten unterstützt das Carl-Schurz-Haus durch Sachzuwendungen und die Vermittlung von Referenten.
Erleben Sie Amerika in Freiburg
Veranstaltungen: Vorträge, Vortragsreihen, Seminare, Workshops und Diskussionsver-anstaltungen ebenso wie Filme, Theaterstücke, Ausstellungen und Konzerte mit amerikanischen und deutschen Experten zu aktuellen politischen, sozialen und kulturellen Themen.
Veranstaltungen: Vorträge, Vortragsreihen, Seminare, Workshops und Diskussionsver-anstaltungen ebenso wie Filme, Theaterstücke, Ausstellungen und Konzerte mit amerikanischen und deutschen Experten zu aktuellen politischen, sozialen und kulturellen Themen.
Englischsprachkurse - für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ausschließlich geleitet von ‚native speakers’
Bibliothek - ca. 14 000 Bücher, Zeitschriften, Videos, DVDs, Datenbank
Studienberatung
Lehrerfortbildung für Gymnasiallehrer und Lehrer beruflicher Schulen besonders auf dem Gebieten der American Studies: Kultur, Politik, Geschichte und Literatur der USA.
Begegnungen, z.B. Patchwork/Quilting, Square-Dance Gruppe ‘Dreisam Swingers’, Literature Group, Discussion Group. Die Freiburg-Madison-Gesellschaft, die aus der Städtepartnerschaft der beiden Städte hervorgegangen ist, hat ihren Sitz ebenfalls im Carl-Schurz-Haus. Für die German American Business Community in Baden ist das Carl-Schurz-Haus Anlaufstelle für die Auseinandersetzung mit und Gestaltung von deutsch-amerikanischem Wirtschaftsverkehr.
Stellen / Praktika
Stellenangebot für eine/n Leiter/in
des Carl-Schurz-Hauses
zum 1. September 2008
mehr Information hier
Diese Seite wurde von der Programmabteilung des Carl-Schurz-Hauses erstellt. Kommentare und Anregungen bitte an: programm@carl-schurz-haus.de
|